Erster Markenbotschafter bei RaboDirect berufen

2021 startet der Kundenrat bei RaboDirect mit einem Markenbotschafter – ein Amt, das zum 1. Januar erstmalig besetzt wurde. Die Wahl fiel auf Holger Riese, aktives Mitglied des Kundenrats und seit 2012 Kunde von RaboDirect. Der Internet-Manager aus Halle wird in seiner Funktion als Markenbotschafter an besonderen Projekten und Events teilnehmen, um dabei die Kundenperspektive zu vertreten und anschließend darüber zu berichten.

Warum sind Sie Kunde bei RaboDirect?

Anfangs habe ich nach einer Bank gesucht, bei der man mehrere Unterkonten eröffnen kann, und habe dann gleichzeitig festgestellt, dass es zum damaligen Zeitpunkt dort sehr attraktive Zinsen gegeben hat. Kurz nachdem ich das Konto dann eröffnet hatte, habe ich mich auch mit der Philosophie beziehungsweise der Idee auseinandergesetzt und oftmals ist es ja auch so, dass man gar nicht so erfährt, was eigentlich mit dem Geld passiert, das man einer Bank anvertraut. Man kriegt zwar Zinsen, aber man weiß eben nicht, wofür es genau eingesetzt wird. Und da war dann die Idee von RaboDirect, sich um das Thema Lebensmittel zu kümmern, und was ich darüber gelesen habe, fand ich sehr interessant. Wie die Rabobank da arbeitet und dass sie auch relativ offen ist und sagt, was sie dann mit dem Geld macht – die Transparenz gegenüber den Kunden finde ich sehr gut.

Markenbotschafter Holger Riese

Warum haben Sie sich damals beim Kundenrat beworben?

Aus dem einfachen Grund, etwas zu machen und einfach mal einen tieferen Einblick zu bekommen, ohne dass mich das zeitlich zu sehr bindet. Weil man als „normaler Mensch“, der nicht in der Bank arbeitet, diesen Einblick so nicht hat. Ich habe mich bewusst dazu entschieden, das zu machen, auch um mich einzubringen. Das ist ja für beide Seiten eine Win-Win-Situation mit dem Kundenrat.

Was schätzen Sie am Kundenrat?

Was ich gut finde innerhalb des Kundenrats ist, dass Hinweise auch ernst genommen werden. Da fühlt man sich wirklich wertgeschätzt. So zum Beispiel auch mein Vorschlag während des Onboardings, die Amtszeit für den Markenbotschafter auf ein komplettes Kalenderjahr zu legen. Das wurde daraufhin direkt geändert und das finde ich klasse. Dass es dann auch wirklich gemacht wird und nicht einfach nur gesagt wird, „wir denken mal drüber nach“. Und alle Gespräche finden auf Augenhöhe statt. Man bekommt jede Frage beantwortet und ist da sehr offen.

Was waren Ihre Beweggründe, sich dann auch noch als Markenbotschafter zu bewerben?

Weil ich hinter der Philosophie der Bank stehe. Und weil RaboDirect für die jetzige, aktuelle Situation relativ gute Zinsen gibt und ich sehr zufrieden bin. Und es war halt schön, dass jemand gesucht wurde und ich jetzt der Erste bin, das ist schon etwas Besonderes.

Als erstmalig berufener Markenbotschafter lege ich nun die Basis für die nächsten Amtsjahre. Ich freue mich jetzt schon auf die Bilanz am Ende dieses ganz besonderen Jahres.

Holger Riese
RaboDirect Markenbotschafter

Wie wurden Sie dann über Ihre Wahl informiert?

Ich habe eine Nachricht bekommen, dass sie mich gerne nehmen würden. Daraufhin hat man mich gefragt, ob ich das Amt annehme, und ich habe zugesagt. Zuerst wollte ich aber noch wissen, wie viele sich beworben haben und ob es noch einen zweiten Markenbotschafter geben wird. Das war mir auch wichtig, denn wenn man zu zweit ist, kann man sich anders abstimmen. Aber auch alleine ist das kein Thema, denn ich habe ein gutes Gefühl bei der Rabobank. Ich kann da über alles reden, wenn mich irgendwas bewegt. So habe ich zumindest bisher das Gefühl gehabt.

Welche Projekte möchten Sie als Markenbotschafter gerne umsetzen?

Ich würde es beispielsweise gut finden, über eine gezielte Aktion Moneyou-Kunden zu RaboDirect zu bringen, da Moneyou ja 2021 das Deutschlandgeschäft schließt. Ich finde es halt schade, dass die Kunden (ich bin dort selbst auch Kunde) einfach „rausgeschmissen“ werden. Daher denke ich, dass man mit relativ geringem Aufwand einen Teil dieser Kunden gewinnen könnte, indem man sie informiert in der Art: „Wir empfehlen Ihnen RaboDirect, die ist ähnlich strukturiert“. Man weiß natürlich nicht, wie erfolgreich das ist und wie viele Kunden man so gewinnen könnte, aber wenn 1.000 oder auch 10.000 Neukunden bei RaboDirect landen, dann wäre das ja schon ein Erfolg. Diese Chance sollte man nicht ungenutzt lassen.

Haben Sie sich seit Ihrer Wahl verstärkt mit Themen wie Nachhaltigkeit, Ernährung etc. beschäftigt?

Da hat sich nicht viel geändert. Ich versuche schon, mich gesund zu ernähren, und achte darauf, so wenig wie möglich Lebensmittel zu vernichten. Das habe ich aber auch schon unabhängig von der Rabobank gemacht.

Wie blicken Sie auf das kommende Jahr? Sind Sie optimistisch, dass das Markenbotschafter-Programm auch trotz Corona gut gestaltet ist?

Ich denke schon. Man muss halt schauen, wie sich das mit den Impfungen im Frühjahr und auch wirtschaftlich alles entwickelt. Dadurch wird es auch schwierig sein, an Events teilzunehmen, da keiner weiß, wann es wieder hundertprozentig losgehen kann. Aber über den geplanten Besuch eines Projektpartners würde ich mich schon sehr freuen. Und das aktuelle Programm sieht auch einige online durchführbare Aktionen vor, von daher werde ich sicherlich beschäftigt sein.

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