Mit vereinten Kräften: Rabobank und Microsoft revolutionieren den CO2-Ausgleich von Unternehmen

FRANKFURT – 30. März 2021.
Mit technologiegestützten Systemen gegen weltweite CO2-Emissionen: Das schafft die Rabobank gemeinsam mit Microsoft. Mit ihrer Initiative ACORN (Agroforestry Carbon Organically Restoring Nature) bringen sie Landwirte in Entwicklungsländern und global agierende Unternehmen auf einem neuen digitalen Marktplatz zusammen, um gemeinsam dem Ausstoß von Kohlenstoffen in der Produktion entgegenzuwirken – eine effektive Maßnahme für den Klimaschutz und damit eine Win-win-Situation für Mensch und Natur.

Landwirte in Entwicklungsländern dabei unterstützen, nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben, und gleichzeitig etwas gegen hohe CO2-Emissionen tun – dafür haben sich die Rabobank und das weltweit führende Softwareunternehmen Microsoft zusammengetan und gemeinsam die Initiative „Agroforestry Carbon Organically Restoring Nature“ (ACORN) gegründet. Ihr gemeinsames Ziel: das Wohl lokaler ländlicher Gemeinschaften in Entwicklungsstaaten zu fördern und die Zunahme von Agroforstprojekten zu unterstützen. Künftig können sich Unternehmen aus aller Welt über eine neue, transparente Online-Plattform direkt mit Landwirten weltweit vernetzen, die diese besonders klimafreundliche Form der Agrarwirtschaft betreiben – und durch Investments den eigenen CO2-Ausstoß kompensieren. Die Plattform geht 2022 an den Start.

„Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, ist es unerlässlich, dass Unternehmen nachhaltiger wirtschaften, um die Kohlenstoffemissionen auf null zu reduzieren“, sagt Wiebe Draijer, Vorstandsvorsitzender der Rabobank. „Dies muss so schnell wie möglich geschehen. Jeder Sektor, jedes Unternehmen und jeder Einzelne kann hier etwas beitragen. Denn jedes Gramm Emission hat bis zum Erreichen des Null-Ziels im Jahr 2050 einen negativen Effekt auf das Klima und die Biodiversität.“

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Die ersten 50.000 Bäume sind bereits gepflanzt

Und so funktioniert’s: Die Bauern in den Entwicklungsländern pflanzen zusätzlich zu ihren Nutzpflanzen Bäume und tragen so dazu bei, CO2 zu binden. Dies wiederum können sie in Form von Credits großen Unternehmen über die neu geschaffene Plattform anbieten, die damit Emissionen ausgleichen, die sich derzeit noch nicht vermeiden lassen. Bis zu 95 Prozent der Einnahmen sollen direkt an die Bauern gehen. Zum Auftakt von ACORN hat Microsoft die ersten 500 Credits gekauft.

Die Initiative startete bereits im vergangenen Jahr mit einer Pilotphase südlich der Sahara, wo hunderte Landwirte in enger Zusammenarbeit mit der Rabobank mehr als 50.000 Bäume pflanzten. Bis zum Jahr 2025 sollen 15 Millionen Kleinbauern in das Projekt integriert werden – mit Unterstützung der Rabo Foundation, die mit verschiedenen afrikanischen Kleinbauernkooperativen vernetzt ist. Die Rabobank übernimmt die Vorfinanzierung. Die Bauern werden mit den Methoden der Agroforstwirtschaft dabei unterstützt, Monokulturen in zukunftsfähige Landwirtschaft umzuwandeln. So fördern sie nicht nur die Artenvielfalt und schützen den Boden, sondern können gleichzeitig das Risiko von Ertragseinbußen langfristig verringern und ihr Einkommen verbessern.

Um möglichst viel Transparenz für Unternehmen und Landwirte zu schaffen, kommt außerdem modernste Technologie zum Einsatz, darunter Künstliche Intelligenz, Machine Learning oder Methoden der Fernerkundung, um die Erdoberfläche zu analysieren. Damit lässt sich beispielsweise ermitteln, welche Mengen an Biomasse in einem bestimmten Zeitraum produziert und wie viel CO2 gebunden wird. Bereits ab 2025 sollen mit ACORN jährlich 150 Megatonnen CO2 gebunden werden.

Mit ACORN CO2-Emissionen verringern

Agroforestry in Action (ACORN) ist eine gemeinsame Initiative von Microsoft und der Rabobank. Sie fördert Agroforstwirtschaft in Entwicklungsländern und leistet damit einen Beitrag zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens, die weltweiten Netto-Treibhausemissionen ab 2050 auf null zu senken. ACORN unterstützt Kleinbauern dabei, Bäume anzupflanzen, die mit ihrem Wachstum CO2 speichern. Unternehmen wiederum können Credits erwerben, um ihre Emissionen auszugleichen. Die Einnahmen fließen zu 95 Prozent zurück an die Bauern. Vernetzt werden beide Parteien über eine Online-Plattform.

RaboDirect Presseservice

Laura Maria Kämz
fischerAppelt, relations GmbH
E-Mail: rabodirect@fischerappelt.de
Tel.: +49 (0)30 726 146 239

Über RaboDirect Deutschland

RaboDirect Deutschland ist ein Geschäftsbereich der deutschen Zweigniederlassung der Coöperatieve Rabobank U.A., einer holländischen Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Direktbankgeschäft wurde im Juni 2012 als neuer Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt gegründet und ist auf Sparprodukte für Privatkunden spezialisiert. Im Firmenkundengeschäft ist die deutsche Zweigniederlassung der 1898 als Genossenschaftsbank gegründeten Rabobank Gruppe bereits seit 1984 als Spezialist für Finanzierungen im Agrar- und Nahrungsmittelsektor tätig. Die Rabobank Gruppe ist einer der größten Finanzdienstleister der Niederlande. Inzwischen ist die Bank in 40 Ländern mit nahezu 10 Millionen Kunden und über 43.000 Mitarbeitern vertreten und verfügt über Einlagen von mehr als 361 Milliarden Euro (Stand 2020). Weitere Informationen im Internet auf www.rabodirect.de und www.rabobank.com

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