Urban Farming: Städtisches Obst und Gemüse hoch im Kurs

FRANKFURT – 07. Juni 2021.
Das Gärtnern auf Balkonen, Brachen oder in Gemeinschaftsgärten ist für viele Städter ein wichtiges Thema. Der „Rabobank Food Navigator“ zeigt: Drei Viertel der Befragten halten diese Anbaumethode sogar für eine gute Möglichkeit, ihren privaten Beitrag zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung zu leisten. Und auch sonst bringt dieser Trend jede Menge Vorteile mit sich.

Die Tomatenpflänzchen sind gesetzt, Karotten und Salat gesät, bienenfreundliche Blumen und Sträucher treiben die ersten Blüten – Urban Farming, das private oder gemeinschaftliche Gärtnern in der Stadt, boomt. Dies sehen auch die deutschen Verbraucher so: 35,7 Prozent halten solche ungewöhnlichen und kreativen Anbaumethoden für eine gute Idee. Die Stadtbewohner unter den Befragten sprechen sich noch deutlich stärker dafür aus: Hier sehen drei Viertel (73,5 Prozent) den Eigenanbau von Obst und Gemüse vor Ort positiv.

Das Konzept der Selbstversorgung gerade in städtischen Gebieten ist vor allem bei den Jüngeren beliebt. So ist gut die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen (49,0 Prozent) sowie der 30- bis 39-Jährigen (41,3 Prozent) der Auffassung, dass der urbane Anbau von Nahrungsmitteln dazu beiträgt, eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Vor allem die Studenten sind mit 73,8 Prozent klare Befürworter.

Urban Gardening auf einem Hausdach

Regionalität und Artenvielfalt

Ob auf Balkonen, Hausdächern oder Brachen, die urbane Landwirtschaft wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Umgang mit Ressourcen und auf die Umwelt aus. Wird beispielsweise nur die wirklich benötigte Menge an Tomaten frisch vom Strauch gepflückt, lässt sich der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenwirken – das ist 63,7 Prozent der Befragten wichtig. Drei Viertel (73,4 Prozent) legen Wert darauf, dass Lebensmittel aus der Region stammen, und knapp die Hälfte (42,1 Prozent) würde mit eigenen finanziellen Mitteln mehr lokale Produkte fördern. Und auch die Artenvielfalt, deren Schutz für 36,6 Prozent der Befragten wichtig ist, profitiert von Urban Farming – beispielsweise haben Untersuchungen der Universität Basel gezeigt, dass hierdurch die Biodiversität bei Insekten überraschend gesteigert werden kann.

Die Rabobank fördert ebenfalls den Eigenanbau von Obst und Gemüse, zum Beispiel im Rahmen ihrer Schulgarten-Aktion mit der „GemüseAckerdemie“ – einem Bildungsprogramm, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder für gesunde Ernährung, Natur und Nachhaltigkeit zu begeistern.

Für die Erhebung der Daten kooperiert die Rabobank mit Civey, einem der führenden Unternehmen für digitale Markt- und Meinungsdaten in Deutschland. Die Umfragen zu den vier Fokusthemen Verantwortungsvolle Produktion, Effiziente und effektive Lieferketten, Bewusster Konsum und Banking for Food sind repräsentativ und werden online durchgeführt. Dafür wurden seit dem 11. März 2021 schon mehr als 15.500 TeilnehmerInnen befragt. Die Stichprobengröße liegt bei über 5.000 Personen.

Die Details der Civey-Studienergebnisse schicken wir auf Anfrage gerne zu. Einfach eine E-Mail an rabobank@fischerappelt.de senden. Die Ergebnisse sind unter der Quellenangabe „Civey/Rabobank“ frei zur Veröffentlichung.

Banking for Food

Die genossenschaftliche Rabobank investiert gemäß ihrem Leitgedanken „Banking for Food“ in zukunftsweisende Projekte, die Lösungen für die globale Herausforderung der Ernährungssicherheit bieten. Zu den tragenden Säulen dieser Aktivitäten gehört neben dem Zugang zu Wissen und einem internationalen Netzwerk die Unterstützung mit finanziellen Mitteln. Jährlich fließen seitens der Rabobank dafür weltweit mehr als 65 Milliarden Euro in Unternehmen im Agrar- und Lebensmittelsektor.

Der „Rabobank Food Navigator“

Der Rabobank Food Navigator gewährt tiefe Einblicke in das Bewusstsein der Deutschen zum Thema Lebensmittel. Damit liefert die Rabobank gemäß ihrem Leitbild „Growing a better world together“ neue Impulse im Umgang mit Ressourcen und zu Fragen der Agrarwirtschaft sowie der Lebensmittelproduktion und -sicherheit. Per interaktiver Deutschlandkarte auf ihrer Webseite zeigt die Rabobank Insights, wie deutsche Verbraucher aktuelle Themen rund um verantwortungsvolle Lebensmittelproduktion, effiziente und effektive Lieferketten und bewussten Konsum bewerten. Die Daten werden regelmäßig von Civey erhoben, einem der führenden Unternehmen für digitale Markt- und Meinungsdaten in Deutschland.

RaboDirect Presseservice

Laura Maria Kämz
fischerAppelt, relations GmbH
E-Mail: rabodirect@fischerappelt.de
Tel.: +49 (0)30 726 146 239

Über die Rabobank

Die genossenschaftliche Rabobank ist eine der weltweit führenden Banken im Agrar- und Lebensmittelsektor, die rund 9,5 Milliarden Kunden in 40 Ländern betreut. Zu dem Leistungsangebot des holländischen Finanzdienstleisters zählen das Privatkunden- und Firmenkundengeschäft, die Vermögensverwaltung sowie Leasing- und Immobiliendienstleistungen. Im Sinne ihrer Zielsetzung „Banking for Food“ fördert die Rabobank die globale Nahrungsmittelsicherheit und investiert jährlich mehr als 65 Milliarden Euro weltweit in Unternehmen im Nahrungsmittelsektor und in einzelne landwirtschaftliche Projekte.
www.rabobank.com

Über die Rabobank und RaboDirect in Deutschland

In Deutschland ist die Rabobank seit 1984 in Frankfurt am Main vertreten, wo ein internationales Team aus Finanzexperten für Geschäftskunden ein umfassendes Angebot an branchenspezifischen Produkten und Finanzdienstleistungen bereithält. Ergänzt wird das Angebot durch das Privatkundengeschäft von RaboDirect Deutschland. Die als Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt errichtete Direktbank ist auf Sparprodukte spezialisiert und versorgt mehr als eine Viertelmillion Kunden in Deutschland mit ausgesuchten Anlagemöglichkeiten. Weitere Informationen finden Sie unter www.rabobank.de und www.rabodirect.de

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