Sparen trotz Coronakrise

Warum 83 % der Bundesbürger*innen weiterhin fleißig sparen

FRANKFURT – 2. Dezember 2020.
Ein Krisenjahr liegt hinter uns und das Thema Covid-19 wird uns auch noch eine Weile länger beschäftigen. Jetzt könnte man meinen, die deutschen Sparer benötigen in Zeiten von Kurzarbeit und steigendem Toilettenpapierbedarf mehr Geld und legen deshalb weniger beiseite, aber weit gefehlt: 83 Prozent der Befragten legen trotzdem regelmäßig Geld auf die hohe Kante, das ermittelte die diesjährige Sparstudie von RaboDirect und forsa. Doch was motiviert die Deutschen dazu, trotz Coronakrise und Niedrigzinspolitik weiterhin zu sparen? Auch darauf liefert die Studie Antworten. Besonders interessant: Auf Notsituationen vorbereitet zu sein, ist trotz Krise nicht die Hauptmotivation der deutschen Sparer.

Der Traum vom Eigenheim, eine große Reise oder die heiß ersehnte Spielekonsole: Sich Wünsche erfüllen zu können, steht bei deutschen Sparern weiterhin ganz oben auf der Liste der Must-haves. Mit 79 Prozent wird dies als häufigste Motivation zum Sparen genannt. Auch der Ausbruch der Pandemie brachte die Deutschen Anfang des Jahres nicht vom Träumen ab.

Die Sparmotive 2020: Wünsche erfüllen, Beruhigung, Vorsorge für Notsituationen

Sparen beruhigt – unabhängig von Krisen

Selbstverwirklichung ist ein Grund, aber nicht der einzige, weshalb die Deutschen Geld zurücklegen. Die Mehrheit (67 %) der Befragten spart auch, weil es sie beruhigt. Und das anscheinend ebenfalls unabhängig vom Krisenjahr: Schon 2019 bestätigten 66 Prozent der Studienteilnehmer, dass Sparen eine beruhigende Wirkung auf sie habe. Wahrscheinlich auch, weil ein Guthaben auf dem Sparkonto eine gewisse Sicherheit mit sich bringt.

Frauen sparen vermehrt aus Sicherheitsgründen

Ein weiterer Grund, der für ein Sparkonto spricht, ist die Angst vor Notsituationen. Immerhin 58 Prozent der Deutschen sparen, um auf unerwartete Kosten vorbereitet zu sein. Doch auch hier ist ein Zusammenhang mit der Coronakrise nicht erkennbar. Bereits letztes Jahr lag die Zahl der „Angst-Sparer“ nahezu auf gleichem Niveau (59 %), 2018 waren mögliche Notsituationen sogar der häufigste (86 %) Grund fürs Sparen. Unverändert ist, dass sich mehr Frauen als Männer Sicherheit wünschen: Wie in den vergangenen Jahren sparen auch 2020 mehr Frauen (63 %) für Notfälle als Männer (53 %).

Sparkonto trotz Niedrigzins beliebt

Wie die Pandemie hat scheinbar auch das niedrige Zinsniveau wenig damit zu tun, ob die Deutschen sparen. So sagen 84 Prozent, dass Zinsen keinen Einfluss auf ihr Sparverhalten haben. Besonders für junge Menschen spielen sie eine untergeordnete Rolle: Unter den 20- bis 29-Jährigen lassen sich die meisten (89 %) nicht vom aktuellen Zinsniveau beeinflussen. Nur 4 Prozent der 14- bis 29-Jährigen machen ihr Sparverhalten von den Zinsen abhängig. Insgesamt entscheiden sich 40 Prozent der Deutschen vor allem deswegen fürs Sparkonto, weil sie mit anderen Anlagemethoden nichts anfangen können.

Die Details der forsa-Studienergebnisse schicken wir auf Anfrage gerne zu.  Einfach eine E-Mail an RaboDirectMarketing@rabobank.com senden.

Hinweis: Für die repräsentative forsa-Erhebung wurden im Auftrag von RaboDirect Deutschland zwischen dem 27. Februar und dem 10. März 2020 insgesamt 1.227 Personen befragt. Die Ergebnisse sind unter der Quellenangabe „forsa/RaboDirect Deutschland“ frei zur Veröffentlichung.

RaboDirect Presseservice

Laura Maria Kämz
fischerAppelt, relations GmbH
E-Mail: rabodirect@fischerappelt.de
Tel.: +49 (0)30 726 146 239

Über RaboDirect Deutschland

RaboDirect Deutschland ist ein Geschäftsbereich der deutschen Zweigniederlassung der Coöperatieve Rabobank U.A., einer holländischen Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Direktbankgeschäft wurde im Juni 2012 als neuer Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt gegründet und ist auf Sparprodukte für Privatkunden spezialisiert. Im Firmenkundengeschäft ist die deutsche Zweigniederlassung der 1898 als Genossenschaftsbank gegründeten Rabobank Gruppe bereits seit 1984 als Spezialist für Finanzierungen im Agrar- und Nahrungsmittelsektor tätig. Die Rabobank Gruppe ist einer der größten Finanzdienstleister der Niederlande. Inzwischen ist die Bank in 40 Ländern mit nahezu 10 Millionen Kunden und über 43.000 Mitarbeitern vertreten und verfügt über Einlagen von mehr als 361 Milliarden Euro (Stand 2020). Weitere Informationen im Internet auf www.rabodirect.de und www.rabobank.com

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