Lebensmittel retten statt wegwerfen!

forsa bestätigt: Mindesthaltbarkeitsdatum verliert abschreckende Wirkung – jeder Dritte würde seinen Kindern abgelaufene Lebensmittel zu essen geben

FRANKFURT – 25. Februar 2020.
Greta Thunberg und die Klimastreiks haben das Thema Nachhaltigkeit weltweit stark in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Im Zeichen der Ressourcenschonung überdenken auch die Deutschen ihr Konsumverhalten, nachweislich vor allem im Umgang mit Essen. Galt beispielsweise das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) für viele zuvor gleichzeitig als Verfallsdatum, ist es inzwischen für fast jeden Dritten legitim, den eigenen Kindern abgelaufene Lebensmittel zu essen zu geben. Das ist das Ergebnis einer forsa-Umfrage für RaboDirect. Auch Doggy-Bags im Restaurant sind demnach gesellschaftsfähig geworden.

Lebensmittel gehören in den Magen und nicht in die Tonne. Jeder dritte Bundesbürger (33 %) kauft bewusst vergünstigte Lebensmittel, deren MHD demnächst abläuft. Die zwei häufigsten Gründe dafür sind, das Portemonnaie zu schonen und kostbare Nahrungsmittel vor dem Wegwerfen zu bewahren. Lediglich für sechs Prozent ist es keine Option, Produkte zu erwerben, deren garantierte Haltbarkeit nur noch von kurzer Dauer ist. Dass der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln bei den Deutschen Thema ist, zeigt sich auch in ihrer Einstellung zum MHD bei der Kinderernährung. Nur 17 Prozent schließen kategorisch aus, einem Kleinkind abgelaufene Lebensmittel zu essen zu geben. 29 Prozent dagegen sehen in der abgelaufenen Haltbarkeit kein Hindernis. Die Hälfte der Befragten (54 %) macht die Entscheidung von der Art der Lebensmittel abhängig.

Jeder 3. Deutsche kauft bewusst vergünstigte Lebensmittel mit ablaufendem Mindesthaltbarkeitsdatum, um Geldbeutel und Ressourcen zu schonen.

Foodsharing-Idee steckt noch in den Kinderschuhen.

Wem Doggy-Bags und der Verzehr von Lebensmitteln mit ablaufendem MHD in Sachen Lebensmittelrettung noch zu wenig sind, der kann sich am sogenannten „Foodsharing“ beteiligen. Anbieter wie „Too good to go“ ermöglichen ihren Kunden dabei, überschüssige Gerichte in kooperierenden Restaurants zu erwerben. Bevor das Essen im Abfall landet, wird es über eine Foodsharing-App zu einem stark reduzierten Preis zur Selbstabholung im Restaurant angeboten. Angenommen wird der Service jedoch noch eher selten: Erst sieben Prozent der Bundesbürger stillen ihren Hunger auf diese Weise. Frauen (11 %) retten Lebensmittel etwas häufiger durch Foodsharing als Männer (3 %). Am ehesten nutzen die unter 30-Jährigen (19 %) Foodsharing-Angebote – und sind damit Vorreiter.

Die Details der forsa-Studienergebnisse schicken wir auf Anfrage gerne zu.  Einfach eine E-Mail an RaboDirectMarketing@rabobank.com senden.

Hinweis: Für die repräsentative forsa-Erhebung wurden im Auftrag von RaboDirect Deutschland zwischen dem 25. März und 27. November 2019 insgesamt 1.013 Personen befragt. Die Ergebnisse sind unter der Quellenangabe „forsa/RaboDirect Deutschland“ frei zur Veröffentlichung.

Pressekontakt

Havas Hamburg GmbH
Assana Jensen
Tel.: +49 (0) 404 3175 123
E-Mail: Assana.Jensen@havas.com

Über RaboDirect Deutschland

RaboDirect Deutschland ist ein Geschäftsbereich der deutschen Zweigniederlassung der Coöperatieve Rabobank U.A., einer holländischen Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Direktbankgeschäft wurde im Juni 2012 als neuer Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt gegründet und ist auf Sparprodukte für Privatkunden spezialisiert. Im Firmenkundengeschäft ist die deutsche Zweigniederlassung der 1898 als Genossenschaftsbank gegründeten Rabobank Gruppe bereits seit 1984 als Spezialist für Finanzierungen im Agrar- und Nahrungsmittelsektor tätig. Die Rabobank Gruppe ist einer der größten Finanzdienstleister der Niederlande. Inzwischen ist die Bank in 40 Ländern mit nahezu 9,5 Millionen Kunden und über 43.800 Mitarbeitern vertreten und verfügt über Einlagen von mehr als 342 Milliarden Euro (Stand 2019). Weitere Informationen im Internet auf www.rabodirect.de und www.rabobank.com.

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