Food Furore in Berlin:

Nominierte Start-ups präsentieren wegweisende Konzepte gegen Lebensmittelverschwendung

FRANKFURT – 20. Februar 2020.
Die Rabobank und ihre Direktbankenmarke RaboDirect Deutschland gehen am 26. März mit Food Furore an den Start. Im Rahmen dieses neuen Veranstaltungsformats der niederländischen Food & Agri-Bank wurden von der fünfköpfigen Jury jetzt sechs Unternehmen ausgewählt, die beim Start-up-Pitch in Berlin ihre Konzepte gegen Lebensmittelverschwendung präsentieren dürfen.

Food Furore stellt die globale Verschwendung von Ressourcen im Lebensmittel- und Agrarbereich in den Mittelpunkt und präsentiert mögliche Lösungsansätze, um die Menge an Essen zu reduzieren, die weltweit im Müll landet: Nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) ist das ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel. Das entspricht etwa 1,3 Milliarden Tonnen an Lebensmitteln und einem finanziellen Schaden von rund 630 Milliarden Euro in den Industrieländern sowie 285 Milliarden Euro in Entwicklungsländern.

Food Furore

Strenge Bewertung der Teilnehmer durch hochkarätige Jury

Die nominierten Start-ups wurden nach strengen Kriterien ausgewählt und dürfen im Rahmen von Food Furore an einem Start-up-Pitch teilnehmen. Der Wettbewerb wird in Kooperation mit dem FoodBytes! Team der Rabobank durchgeführt und ist Teil des ganztägigen Food Furore Programms. Im Vorfeld werden die sechs internationalen Entrepreneure für ihre Präsentationen von Peak Berlin gecoacht. Im direkten Anschluss an den Pitch werden die Teilnehmer von einer Fachjury bewertet, in der mit HelloFresh einer der führenden Kochboxen-Versender und mit dem WWF eine der größten Naturschutzorganisationen der Welt vertreten sind. Zusätzlich verleiht das Publikum, bestehend aus Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, NGOs sowie Investoren den Publikumspreis. 

Optimierung der Lieferkette:

  • Sensefinity (Deutschland) ermöglicht mittels Tracking die Überwachung von Lebensmitteln in Echtzeit – während der Lagerung und des Transports sowie im Handel. Dank proaktiver Benachrichtigungen können die Nutzer handeln, bevor es zu spät ist. Damit reagiert das Unternehmen auf die Tatsache, dass etwa ein Drittel der Lebensmittelverschwendung entlang der Lieferkette auftritt. 
  • Mi TERRO (USA) stellt aus Molkereiabfällen nachhaltige Fasern her, die zu Kleidung, Bettwäsche oder Verpackungen verarbeitet werden können. Diese innovative Technologie bietet eine nachhaltige Nutzungsmöglichkeit für Millionen Tonnen überschüssiger Milch, die jedes Jahr weltweit weggeschüttet werden. 
  • Outcast Foods (Kanada) erzeugt aus überschüssigen Nahrungsmitteln vollwertige Pflanzenpulver für vielfältige Verwendungsmöglichkeiten, etwa als Nahrungsergänzungsmittel oder für Sportgetränke. Das Unternehmen bezieht übrig gebliebenes Obst und Gemüse von Landwirten, lebensmittelverarbeitenden Betrieben und -produzenten sowie von zentral gelegenen Verteilerzentren.
  • PureSpace (Südkorea) entwickelte eine Technologie, die die Haltbarkeit von Obst und Gemüse deutlich verlängert. Durch ein spezielles Verfahren wird die Luft, in der Lebensmittel gelagert werden, umfassend gereinigt. Verbunden mit der Zersetzung von Ethylen und Schimmel in der Luft, wird die Verlängerung der Haltbarkeit ohne chemische Behandlung der Lebensmittel möglich.

Einzelhandel:

  • MyFoody (Italien) unterstützt den Handel dabei, Lebensmittel vor der Mülltonne zu retten. Über eine Smartphone-App können die Nutzer preisreduzierte Produkte mit geringer Haltbarkeit ausfindig machen und direkt in dem entsprechenden Supermarkt kaufen. So wird die Kundenfrequenz erhöht und Lebensmittelverschwendung vermieden.
  • KRUSLI (Niederlande) stellt Frühstücksprodukte aus Produktionsrückständen oder -ausschuss   und nicht der Norm entsprechenden Lebensmitteln her. So werden aus Treber, Haferkleie,  „unförmigem“ Obst und Gemüse, aufgesprungenem Quinoa, „zu kleinen“ Samen oder Bruchnüssen Zutaten für ein nahrhaftes Frühstück.

Weitere Informationen über Food Furore sowie das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie auf https://www.foodfurore.de/. Die Anmeldung ist jetzt möglich. 

Das Event wird von den folgenden Partnern unterstützt:

Anfragen bezüglich Presseinformationen, Interviews und Fotos bitte an:

Pressekontakt

Rabobank und RaboDirect Deutschland
Pressestelle
Assana Jensen
c/o Havas Hamburg
Tel.: +49 (0) 404 3175 123
E-Mail: Assana.Jensen@havas.com

Über die Rabobank

Die genossenschaftliche Rabobank ist eine der weltweit führenden Banken im Agrar- und Lebensmittelsektor, die rund 9,5 Milliarden Kunden in 40 Ländern betreut. Zu dem Leistungsangebot des holländischen Finanzdienstleisters zählen das Privatkunden- und Firmenkundengeschäft, die Vermögensverwaltung sowie Leasing- und Immobiliendienstleistungen. Im Sinne ihrer Zielsetzung „Banking for Food“ fördert die Rabobank die globale Nahrungsmittelsicherheit und investiert jährlich mehr als 65 Milliarden Euro weltweit in Unternehmen im Nahrungsmittelsektor und in einzelne landwirtschaftliche Projekte.
www.rabobank.com

Über die Rabobank und RaboDirect in Deutschland

In Deutschland ist die Rabobank seit 1984 in Frankfurt am Main vertreten, wo ein internationales Team aus Finanzexperten für Geschäftskunden ein umfassendes Angebot an branchenspezifischen Produkten und Finanzdienstleistungen bereithält. Ergänzt wird das Angebot durch das Privatkundengeschäft von RaboDirect Deutschland. Die als Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt errichtete Direktbank ist auf Sparprodukte spezialisiert und versorgt mehr als eine Viertelmillion Kunden in Deutschland mit ausgesuchten Anlagemöglichkeiten. Weitere Informationen finden Sie unter www.rabobank.de und www.rabodirect.de

Über FoodBytes! by Rabobank

FoodBytes! wurde von der Rabobank im Jahr 2015 in San Francisco im Rahmen der „Banking for Food“-Strategi (B4F) ins Leben gerufen. Dahinter steht die Überzeugung, dass Nachhaltigkeit und Innovation wesentliche Faktoren für eine Agrar- und Ernährungsindustrie sind, um der wachsenden Weltbevölkerung gerecht werden zu können, die im Jahr 2050 voraussichtlich 9,8 Milliarden Menschen umfassen wird. Seit 2015 haben sich über 1.900 Start-ups aus mehr als 70 Ländern beworben, 280 Start-ups auf der FoodBytes!-Bühne präsentiert und mehr als 5.000 Besucher die Veranstaltungen in Europa, Nordamerika und Australien besucht. 
www.foodbytesworld.com

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