Lebensmittel wertschätzen – von der Saat bis zur Ernte

Mit dem Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ fördert RaboDirect das „AckerWissen“ bei Grundschulkindern

FRANKFURT – 1. Oktober 2020.
Wie viel Sonne brauchen Gurken? Woran erkenne ich, dass ein Salatkopf reif für die Ernte ist? Und wie tief muss man graben, um Kartoffeln zu ernten? Alles Fragen, die die jungen Teilnehmer der RaboDirect Schulgarten-Aktion inzwischen mit Leichtigkeit beantworten können. Im Rahmen des Bildungsprogramms „GemüseAckerdemie“ vom Verein Ackerdemia e. V. lernen die Grundschüler dabei das Einmaleins des Gemüseanbaus im eigenen Schulgarten und werden für den bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisiert. RaboDirect – selbst seit Langem im Einsatz für mehr Lebensmittelwertschätzung – unterstützt die Teilnahme an dem vielfach ausgezeichneten Bildungsprogramm mit 62.000 Euro. Inzwischen konnten die Kinder bereits zahlreiche Gemüsesorten ernten, als Nächstes gilt es, den Schulgarten winterfest zu machen.

Ganzjähriges Bildungsprogramm begleitet Schulen

Ein Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln und für eine gesunde Ernährung schaffen: Diese Idee steckt hinter der Schulgarten-Aktion, die RaboDirect gemeinsam mit der „GemüseAckerdemie“ auf den Weg gebracht hat. Im Sommer 2019 konnten sich dabei Grundschulen aus ganz Deutschland als Lernort der „GemüseAckerdemie“ bewerben, um in diesem Rahmen ihren eigenen Schulgarten zu beackern – und dieser trägt jetzt erste Früchte. Das ganzjährige Bildungsprogramm ermöglicht den Kindern nicht nur, praktisches Wissen zu erwerben und sich mit gesunder Ernährung auseinanderzusetzen. Sie lernen auch, was es heißt, wertschätzend und verantwortungsbewusst mit Lebensmitteln umzugehen, und steigern beim gemeinsamen Anbau und der Pflege des Gemüses ihre Sozialkompetenzen.

Mädchen erntet Tomaten
Fotos: Katharina Kühnel
Mädchen bei der Kürbisernte
Fotos: Katharina Kühnel
Kinder bei der Ernte am Hochbeet
Ernte auf dem Feld

Das Lernprojekt trägt Früchte

Von Tomaten, Salat und Gurken über Zucchini und Rote Bete bis hin zu Kartoffeln und Mais: Nach dem erfolgreichen Anlegen der Äcker und der Aussaat im Frühjahr konnten die Schüler das ganze Jahr über verschiedene Gemüsesorten ernten. Mehrere Monate lang konnten die Kinder alles über die verschiedenen Wachstumsstadien und den richtigen Erntezeitpunkt lernen – und das mit allen Sinnen: „Ich mag Tomaten am liebsten, die nasche ich direkt auf dem Acker“, erzählt einer der Schüler. Nach der Ernte verarbeiten die Kinder das Obst und Gemüse in der Schulküche selbst. Dann gibt es zum Beispiel Palmkohl-Chips oder Pellkartoffeln mit Quark – gewürzt mit Lauchzwiebeln und Kräutern aus dem eigenen Garten. „Bei den Gerichten sollen die Kinder den Geschmack von dem geernteten Gemüse noch richtig wahrnehmen können“, erklärt Nelly Knoth, Lehrerin an der Grundschule unter dem Regenbogen.

Schulgärten schaffen langfristig Mehrwert

Die erste erfolgreiche Ernte ist dabei erst der Anfang der Schulgarten-Aktion. Schon jetzt beginnen die Schüler mit den Vorbereitungen für das nächste Frühjahr. Das heißt: die Erde auflockern und mulchen, das Unkraut entfernen und die Beete zum Schutz abdecken. So wird der Garten zum Langzeitprojekt, das nachhaltig Mehrwert schafft, indem es aktuellen und nachfolgenden Schulklassen wertvolles Wissen vermittelt, das Gemeinschaftsgefühl stärkt und für den bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisiert. Ein Ansatz, der sich auch in der Unternehmensphilosophie der Rabobank wiederfindet, zu der RaboDirect gehört: Unter dem Leitgedanken „Banking for Food“ investiert die Bank in sinnvolle Projekte auf der ganzen Welt und möchte damit die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sicherstellen. Nachhaltige Anbaumethoden stehen dabei ebenso im Fokus wie Nahrungsmittel der Zukunft und der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung.

Über Ackerdemia e. V.

„Eine Generation, die weiß, was sie isst“ – dafür setzt sich der gemeinnützige Verein Ackerdemia mit seinem vielfach ausgezeichneten Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ ein. Innerhalb eines Jahres bauen die Kinder dabei bis zu 30 verschiedene Gemüsearten an und lernen alles rund um Natur, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit –im Jahr 2020 an über 650 Lernorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit weiteren Angeboten motiviert Ackerdemia auch Privatpersonen und Unternehmen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Lebensmitteln. Ackerdemia e. V. wurde im Jahr 2014 von Dr. Christoph Schmitz in Potsdam gegründet.

Pressekontakt

Havas Hamburg GmbH
Assana Jensen
Tel.: +49 (0) 404 3175 123
E-Mail: Assana.Jensen@havas.com

Über RaboDirect Deutschland

RaboDirect Deutschland ist ein Geschäftsbereich der deutschen Zweigniederlassung der Coöperatieve Rabobank U.A., einer holländischen Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Direktbankgeschäft wurde im Juni 2012 als neuer Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt gegründet und ist auf Sparprodukte für Privatkunden spezialisiert. Im Firmenkundengeschäft ist die deutsche Zweigniederlassung der 1898 als Genossenschaftsbank gegründeten Rabobank Gruppe bereits seit 1984 als Spezialist für Finanzierungen im Agrar- und Nahrungsmittelsektor tätig. Die Rabobank Gruppe ist einer der größten Finanzdienstleister der Niederlande. Inzwischen ist die Bank in 40 Ländern mit nahezu 9,5 Millionen Kunden und über 43.800 Mitarbeitern vertreten und verfügt über Einlagen von mehr als 342 Milliarden Euro (Stand 2019). Weitere Informationen im Internet auf www.rabodirect.de und www.rabobank.com.

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