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Innovation heute für die Zukunft von morgen.

Das „Ketchup-Projekt“ zeigt ein Herz für Tomaten.

FRANKFURT - 18. März 2019.
Jede Minute werden weltweit 2,5 Millionen Kilogramm Lebensmittel  verschwendet.  Für die Rabobank, zu der RaboDirect gehört, ein triftiger Grund, um neben ihrem eigenen Engagement zur Förderung innovativer Start-up-Unternehmen im Lebensmittel- und Agrarbereich auch auf Projekte aufmerksam zu machen, die sich für weniger Ressourcenverschwendung einsetzen. Im sogenannten „Ketchup-Projekt“ haben sich zwei findige Holländer speziell im Hinblick auf die nachhaltige Verwertung von Tomaten Gedanken gemacht.

Die Überproduktion von Tomaten in Kenia war der Auslöser für das „Ketchup-Projekt“. In dem afrikanischen Land wurden hier noch vor gar nicht langer Zeit 40 Prozent der Tomaten nach jeder Ernte weggeworfen! Ursache dafür war die kulturell bedingte Festlegung auf zwei Erntezeiten im Jahr. Zwischen diesen Perioden war das rote Fruchtgemüse häufig Mangelware, während der Markt in den Ernteperioden regelrecht von Tomaten überschwemmt wurde. Die Bauern bekamen dann kaum Geld für die Früchte, sodass es sich finanziell nicht mehr lohnte, die ganze Ernte zum Händler zu transportieren. Die Folge: Lebensmittelverschwendung, da man einen großen Teil der Ernte einfach verderben ließen.

Ketchup Projekt

Holländer krempelten den Markt um.

Um dieser Verschwendung entgegenzuwirken und den Bauern gleichzeitig mehr Einkommen zu verschaffen, starteten die beiden Holländer Sjoerd Dijkstra und Anne Janssen vor zwei Jahren das „Ketchup-Projekt“. Sie gründeten ein Start-up mit gesammelten Geldern und sorgten dafür, dass mit den traditionellen Ernteperioden gebrochen wurde. Seitdem ist es in Kenia möglich, das ganze Jahr über Tomaten zu ernten, um das Angebot auf einem gleichbleibenden Niveau zu halten. Darüber hinaus helfen die beiden Gründer den Farmern dabei, sich zu Kooperativen zusammenzuschließen, um wirtschaftlicher arbeiten und Lücken in der Lieferkette schließen zu können.

Innovation heute für die Zukunft von morgen.

Auch auf die Frage nach dem Wohin von möglichen Ernteüberschüssen – sollte die angebaute Menge doch einmal die Nachfrage nach Tomaten übersteigen – wussten die findigen Start-up-Gründer eine Antwort. Sie überzeugten die Bauern davon, überschüssige Tomaten, die sonst im Müll landen würden, zu trocknen und ihrem Unternehmen anschließend zu verkaufen. Dijkstra und Janssen produzieren aus diesen „geretteten“ Tomaten wiederum Ketchup, den sie in den Niederlanden zum Kauf anbieten. Zusammen mit einem Sternekoch entwickelten die beiden dafür ein Rezept, das weniger auf Zucker, sondern vielmehr auf gesunde Zugaben wie Süßkartoffeln und Kürbis setzt. In Kürze soll es auch einen „Mango-Ketchup“ geben.

Geschlossene Kreislaufwirtschaft.

Aktuell ist die Gründung einer weiteren Kooperative mit dem Ziel geplant, die derzeit mit Solarenergie betriebene Trocknungsanlage der Bauern auf Biomasse umzustellen, nicht zuletzt, um so auch die Schalen und Kerne der Mangos weiterverwerten zu können.
Ein wertvolles Projekt, das nur ein Beispiel von vielen ist, wie sich mit einer guten Idee und gemeinsamem Handeln der Umgang mit Lebensmitteln im Sinne von weniger Verschwendung und sichtbarem Zugewinn für alle Beteiligten verbessern lässt.

Pressekontakt:

Havas PR
Assana Jensen
Tel.: +49 (0) 404 3175 123
E-Mail: Assana.Jensen@havaspr.com

Über RaboDirect Deutschland.

RaboDirect Deutschland ist ein Geschäftsbereich der deutschen Zweigniederlassung der Coöperatieve Rabobank U.A., einer holländischen Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Direktbankgeschäft wurde im Juni 2012 als neuer Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt errichtet und ist auf Sparprodukte für Privatkunden spezialisiert. Im Firmenkundengeschäft ist die deutsche Zweigniederlassung der 1898 als Genossenschaftsbank gegründeten Rabobank Gruppe bereits seit 1984 als Spezialist für Finanzierungen im Agrar- und Nahrungsmittelsektor tätig. Die Rabobank Gruppe ist einer der größten Finanzdienstleister der Niederlande. Inzwischen ist die Bank in 38 Ländern mit 8,4 Millionen Kunden und knapp 43.600 Mitarbeitern vertreten und verfügt über Einlagen von 347 Milliarden Euro (Stand 2018). Weitere Informationen im Internet auf www.rabodirect.de und www.rabobank.com.

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