Bier aus Brot und Fischfutter aus Pflanzenabfällen:

innovative Maßnahmen zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.

FRANKFURT - 15. April 2019.
Innovative Ideen zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung finden immer mehr Beachtung. Unternehmen wie die holländische Rabobank, zu der in Deutschland auch RaboDirect gehört, tragen aktiv dazu bei, indem sie das Problem der Lebensmittelverschwendung thematisieren und sich ihre Reduzierung offiziell als Ziel setzen. Auch der Bund ist sich der Bedeutung des Themas bewusst: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeichnete jüngst erst die diesjährigen Gewinner des „Zu gut für die Tonne!“-Bundeswettbewerbs aus. Neue Denkansätze zur Gewährleistung der globalen Lebensmittelsicherheit sind auch regelmäßig beim internationalen Wettbewerb „FoodBytes!“ der Rabobank gefragt. 

2015 rief die Rabobank erstmals den internationalen Wettbewerb „FoodBytes!“ ins Leben. Bei diesem Pitchformat geht es darum, die zukunftsweisendsten und innovativsten Start-ups im Lebensmittel- und Agrarsektor zu entdecken und zu fördern. Erst Ende März diesen Jahres fand der Wettbewerb in San Francisco statt, bei dem sich das Start-up Toast einen der begehrten Förderpreise sichern konnte. Beim Londoner „FoodBytes!“ Debüt im vergangenen Jahr setzte sich unter anderem das britische Unternehmen BioKind durch.

Foodbytes Gewinner San Francisco

Toast Ale USA: FoodBytes! 2019 Gewinner.

Bei der diesjährigen FoodBytes! Runde in San Francisco nahm das Team von Toast den Publikumspreis mit nach Hause. Die überzeugende Idee hinter Toast: Lebensmittelverschwendung vorbeugen und reduzieren, indem unverkauftes, überschüssiges Brot lokaler Bäckereien zum Craft Beer „Toast Ale“ verarbeitet wird. Den Gewinn aus den Verkäufen des Biers spendet Toast an Non-Profit-Organisationen, die sich für die Reduzierung von Lebensmittelabfällen einsetzen.

BioKind: Ernteabfälle für die Fischfutterproduktion.

Unter den 19 Mitstreitern von FoodBytes! London schaffte es im letzten Jahr ein Start-up mit der Idee von nachhaltigem Fischfutter aus Pflanzenabfällen aufs Siegertreppchen. Eine wertvolle Innovation, da die Hauptproteinquelle in Futtermitteln – Fischmehl – von Natur aus nicht nachhaltig ist. Viele Bestände sind dadurch bereits überfischt und es bedarf einer alternativen Futterquelle. Hier setzen die Unternehmer an: Um hochwertiges Futtermitteleiweiß zu gewinnen, wird von ihnen Zucker aus Pflanzenabfällen extrahiert, um darauf spezielle Bakterien zu züchten. Diese proteinreichen Mikroorganismen werden nach einer gewissen Zeit „geerntet“ und zu Pulver verarbeitet, das ein ähnliches Nährstoffprofil aufweist wie Fischmehl. Ende 2020 soll das Futtermittel in Produktion gehen.

Chancen entdecken — Nahrungsversorgung nachhaltig sichern.

Am Beispiel der durch FoodBytes! geförderten Start-ups Toast und BioKind lassen sich eine Vielzahl von weiteren intelligenten Möglichkeiten entdecken, die dazu beitragen können, die Verschwendung von Lebensmitteln zu verringern oder sogar zu vermeiden und Ressourcen effizienter zu nutzen. Das Prämieren solcher Projekte soll Mut machen, weitere Lösungen für einen besseren Umgang mit Lebensmitteln zu entwickeln und damit unsere Nahrungsversorgung nachhaltig zu sichern.

Pressekontakt:

Havas Hamburg GmbH
Assana Jensen
Tel.: +49 (0) 404 3175 123
E-Mail: Assana.Jensen@havas.com

Über RaboDirect Deutschland.

RaboDirect Deutschland ist ein Geschäftsbereich der deutschen Zweigniederlassung der Coöperatieve Rabobank U.A., einer holländischen Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Direktbankgeschäft wurde im Juni 2012 als neuer Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt errichtet und ist auf Sparprodukte für Privatkunden spezialisiert. Im Firmenkundengeschäft ist die deutsche Zweigniederlassung der 1898 als Genossenschaftsbank gegründeten Rabobank Gruppe bereits seit 1984 als Spezialist für Finanzierungen im Agrar- und Nahrungsmittelsektor tätig. Die Rabobank Gruppe ist einer der größten Finanzdienstleister der Niederlande. Inzwischen ist die Bank in 38 Ländern mit 8,4 Millionen Kunden und knapp 43.600 Mitarbeitern vertreten und verfügt über Einlagen von 347 Milliarden Euro (Stand 2018). Weitere Informationen im Internet auf www.rabodirect.de und www.rabobank.com.

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