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Eine nachhaltige Perspektive für Kaffeebauern.

Die Rabobank unterstützt die genossenschaftliche Initiative „ACPCU“ in Uganda.

FRANKFURT – 01. Oktober 2018.
Heute ist „Tag des Kaffees“. Der Lieblingswachmacher der Deutschen wird damit international zum 13. Mal gefeiert. Ihren Kaffeekonsum lassen sich die Bundesbürger und -bürgerinnen einiges kosten. Laut dem Marktforschungsunternehmen Nielsen geben sie dafür jährlich fast 3,34 Milliarden Euro aus. Ein Großteil der Kleinbauern, welche die dafür notwendigen Kaffeebohnen anbauen, profitiert aufgrund von geringen Gewinnbeteiligungen jedoch häufig kaum vom Milliardengeschäft. So auch in Uganda. Mithilfe der Rabobank konnte die lokale Kooperative ACPCU einen Grundstein legen, um dies zu ändern.

Uganda ist der zweitgrößte Kaffeeproduzent in Afrika. Obwohl der Export zu 80 Prozent von dort ansässigen Kleinbauern übernommen wird, leben die meisten davon in Armut und haben Schwierigkeiten, ihre Familien zu ernähren. Die von Kleinbauern gegründete Kooperative „Ankole Coffee Producers Cooperative Union“ (ACPCU) machte es sich 2006 zum Ziel, die Lebensgrundlage der dort ansässigen Bauern zu verbessern und eine kommerzielle Produktion von hochwertigem Kaffee zu ermöglichen, von der alle Parteien profitieren – inklusive der Landwirte.

Fehlende Sicherheit durch fehlende Investoren.

John Nuwagaba und sein Geschäftspartner Stanley Manirigaba übernahmen 2007 die Leitung der ACPCU. Damals verfügten sie über Firmenvermögen im Wert von gerade mal 900 US-Dollar. Um ihre Idee zu verwirklichen, brauchten die Unternehmer finanzielle Unterstützung. Die Suche nach Investoren stellt für viele afrikanische Unternehmer aufgrund ihres geringen Kapitals und fehlender Sicherheiten eine große Herausforderung dar. Die Rabobank, zu der in Deutschland auch RaboDirect gehört, sicherte 2008 der ACPCU ihren ersten Kredit zu. Die genossenschaftliche Bank hat es sich unter dem Leitgedanken „Banking for Food“ zur Aufgabe gemacht, zukunftsweisende Projekte zur Gewährleistung von Lebensmittelsicherheit zu fördern. John Nuwagaba: „Wir begannen mit einer Förderung in Höhe von 197.000 Euro – das höchste Investment, was wir bis dahin jemals erhalten hatten. Dieser Moment markierte den Wendepunkt für unsere Kooperative.“

Mit kleinen Schritten Großes bewegen.

Selbstbestimmtes Handeln war lange Zeit eine Wunschvorstellung der Mitglieder der Kleinbauernkooperative. Zu groß war die Abhängigkeit von Abnehmern, Märkten, Kaffeepreisen und Konkurrenz. Eine der ersten Maßnahmen war daher die Fair-Trade-Zertifizierung für alle ACPCU-Mitglieder. Mit Maßnahmen wie diesen gelang ein stetig wachsender Zugang zu vorher unerreichbaren Märkten. Dank Mikrokrediten und Prämien konnten die Kleinbauern und -bäuerinnen ihre Einnahmen stabilisieren und gemeinsam in technische Mittel investieren.

100-faches Exportwachstum.

Die Unterstützung der Rabobank hält weiter an. Im Fokus steht die Hilfe zur Selbsthilfe, weshalb neben finanzieller Unterstützung auch Know-how in Form von Schulungen weitergegeben wird. Zudem wird ACPCU der Zugang zum bankinternen Netzwerk ermöglicht, über das relevante Marktakteure miteinander verknüpft werden. Die Wirkung zeigte sich schnell: Während die Kooperative im Jahr 2008 nur einen Container Kaffee verschiffte, werden heute durch den Aufbau nachhaltiger Handelsbeziehungen und eines stabilen Cashflows über hundert Container in internationale Märkte exportiert. ACPCU sichert inzwischen die Lebensgrundlage von über 10.500 Kleinbauern in Uganda. Darüber hinaus nutzt die Initiative die Einnahmen zum Bau von Gemeinschaftsbrücken, Schulen und Kirchen für die ländlichen Gemeinden und bietet kostenlose medizinische Untersuchungen an. Ein Grundstein für eine selbstbestimmte und nachhaltige Zukunft der Kaffeebauern in Uganda ist gelegt. „Zu sehen, wie sich das Leben unserer Bauern positiv verändert, fühlt sich großartig an“, so Nuwagaba.

Pressekontakt:

Havas PR
Assana Jensen
Tel.: +49 (0) 404 3175 123
E-Mail: Assana.Jensen@havaspr.com

Über RaboDirect Deutschland.

RaboDirect Deutschland ist ein Geschäftsbereich der deutschen Zweigniederlassung der Coöperatieve Rabobank U.A., einer holländischen Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Direktbankgeschäft wurde im Juni 2012 als neuer Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt errichtet und ist auf Sparprodukte für Privatkunden spezialisiert. Im Firmenkundengeschäft ist die deutsche Zweigniederlassung der 1898 als Genossenschaftsbank gegründeten Rabobank Gruppe bereits seit 1984 als Spezialist für Finanzierungen im Agrar- und Nahrungsmittelsektor tätig. Die Rabobank Gruppe ist einer der größten Finanzdienstleister der Niederlande. Inzwischen ist die Bank in 40 Ländern mit 8,5 Millionen Kunden und knapp 44.000 Mitarbeitern vertreten und verfügt über Einlagen von 340 Milliarden Euro (Stand 2017). Weitere Informationen im Internet auf www.rabodirect.de und www.rabobank.com.

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