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„Effizientere Wertschöpfungsketten zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung“.

Vorstand Berry Marttin über die Strategie „Banking for Food“ der genossenschaftlichen Rabobank, die mit zukunftsweisenden Maßnahmen im Finanzsektor Maßstäbe setzt. Kreditrahmen von einer Milliarde Dollar für „Kickstart Food“-Programm in Kooperation mit der UNO bereitgestellt.

FRANKFURT – 8. März 2018.
Die Rabobank, zu der auch Sparspezialist RaboDirect Deutschland gehört, hat ihre Wurzeln im Agrar- und Lebensmittelsektor. Das niederländische Finanzinstitut verfügt allein in seinem Heimatmarkt über einen Marktanteil von 84 Prozent in dieser Branche. Die genossenschaftliche Bank hat ihre weltweiten Aktivitäten auf die Strategie „Banking for Food“ ausgerichtet. Auf der Internationalen Grünen Woche präsentierte Vorstand Berry Marttin die neue Initiative „Kickstart Food“. Das Drei-Jahresprogramm hat die Rabobank gemeinsam mit der Umweltorganisation der Vereinten Nationen gestartet und stellt einen Kreditrahmen von einer Milliarde Euro bereit.

Berry Marttin

„2050 gilt es, weltweit neun Milliarden Menschen zu ernähren, zwei Milliarden mehr als heute“, erläutert Rabobank Vorstand Berry Marttin die „Banking for Food“-Strategie. „Wir wollen dazu beitragen, die Lebensmittelproduktion um mindestens 60 Prozent zu steigern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu halbieren.“ Potenzial für Effizienzgewinne sieht die Rabobank auch in der Verbesserung der einzelnen Glieder der Wertschöpfungsketten. Derzeit gehen rund ein Drittel der Produktion wertvoller Lebensmittel auf dem Weg zwischen Herstellung und Konsument verloren. „Wenn die Wertschöpfungsketten nicht effizient sind, ist dies nicht nachhaltig und – noch viel schlimmer – Hunger kann die Folge sein“, so der 52-Jährige. Die Rabobank unterstützt Landwirte und Kooperativen in Afrika mit Krediten, damit sie in Technik wie Kühllager oder in die Logistik investieren können.

Lebensmittelverschwendung halbieren.

In Europa ist die Verschwendung von Lebensmitteln eine große Herausforderung, für die die Rabobank mit ihrer Strategie Abhilfe schaffen will. DennEinzelhandel, Gastronomie und Endverbraucher werfen tagtäglich Unmengen an Lebensmitteln weg. „Allein in Deutschland landen pro Familie jährlich Lebensmittel im Wert von 5.000 bis 6.000 Euro in der Abfalltonne“, rechnet Berry Marttin vor. „Stellen Sie sich vor, diese Familien würden den Wertverlust halbieren und den Betrag regelmäßig auf ein Sparkonto einzahlen.“ Wege für eine Reduzierung der Lebensmittelverschwendung zeigt die Rabobank mit Initiativen wie der „Waste Factory“ auf. Zu den Projekten, die die Bank fördert, gehören zudem Bildungsprogramme zu einer gesunden Ernährung. In Australien und den Niederlanden unterstützt die
Rabobank Kooperationen mit Schulen und finanziert Unterrichtseinheiten. „Eine Initiative im Bildungssektor werden wir in Kürze auch in Deutschland starten“, kündigt Marttin an.

Strategie bietet Finanzierung, Know-how-Transfer und Netzwerke.

„Bei ,Banking for Food‘ geht es uns darum, die Produktion von Lebensmitteln zu steigern, den Zugang zu verbessern, gesunde Ernährung zu fördern und für all das ein stabiles System zu verankern“, fasst der gebürtige Brasilianer Marttin zusammen, der seit 2009 im Vorstand der Rabobank ist. Die Palette der Maßnahmen ist vielseitig: Die Rabobank unterstützt Lebensmittel- und Agrarunternehmen weltweit sowohl mit Finanzlösungen als auch mit Know-how. Landwirte profitieren vom Experten-Netzwerk der Bank, von Austauschplattformen wie globalfarmers.com und besuchen Musterbetriebe. Auch fördert die Rabobank Start-ups, die an Innovationen im Lebensmittel- und Agrarbereich arbeiten.

„Banking for Food“ ist ein wachsender Markt.

„Unsere Nachhaltigkeitsstrategie soll Innovationen schnell zur Praxisreife bringen“, betont Berry Marttin. „Die Maßnahmen sind ebenso wichtig für die Gesellschaft, wie sie Nutzen für unsere Kunden stiften. Die Langfristigkeit von ,Banking for Food‘ sorgt für ein gutes Rendite-Risiko-Verhältnis von Investments und kommt in jedem Fall zur rechten Zeit: „Die Nachfrage nach Nahrung nimmt weltweit genauso zu wie der Druck, umweltschonende und nachhaltige Methoden in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion zu entwickeln.“

Tulpen auf der Grünen Woche 2018

Pressekontakt:

Havas PR
Peter Giese
Tel. 0404 3175 138

Über RaboDirect Deutschland.

RaboDirect Deutschland ist ein Geschäftsbereich der deutschen Zweigniederlassung der Coöperatieve Rabobank U.A., einer holländischen Bankengruppe mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Direktbankgeschäft wurde im Juni 2012 als neuer Geschäftsbereich der Zweigniederlassung Frankfurt errichtet und ist auf Sparprodukte für Privatkunden spezialisiert. Im Firmenkundengeschäft ist die deutsche Zweigniederlassung der 1898 als Genossenschaftsbank gegründeten Rabobank Gruppe bereits seit 1984 als Spezialist für Finanzierungen im Agrar- und Nahrungsmittelsektor tätig. Die Rabobank Gruppe ist einer der größten Finanzdienstleister der Niederlande. Inzwischen ist die Bank in 40 Ländern mit über 8,7 Millionen Kunden und knapp 45.000 Mitarbeitern vertreten und verfügt über Einlagen von über 300 Milliarden Euro (Stand 2016). Weitere Informationen im Internet auf www.rabodirect.de und www.rabobank.com.

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