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Lebensmittelverschwendung

Tipps gegen Lebensmittelverschwendung im Alltag.

Von den rund 54,5 Millionen Tonnen Lebensmitteln, die wir Deutschen jährlich verbrauchen, wird fast ein Drittel weggeworfen – in der Gastronomie, in Geschäften oder im heimischen Haushalt. Und das, obwohl sie oftmals noch genießbar sind. Dagegen können Sie als Verbraucher etwas tun, zumal die Verschwendung von Lebensmitteln langfristig auch Ihrem Geldbeutel schadet.

Wir haben Wissenswertes rund um das Thema Lebensmittelverschwendung für Sie zusammengefasst und geben Tipps, wie man erreichen kann, dass weniger Lebensmittel im Müll landen.

In der Küche
Im Supermarkt
Im Garten

Lebensmittelverschwendung in der eigenen Küche vermeiden.

  1. Geschmack kommt von innen!

    Circa 30 – 40 % des in Deutschland produzierten Gemüses kommt nicht in den Handel. Einfach, weil seine Form nicht der Norm entspricht. Dabei wird nur ein Teil der aussortierten Waren an Tiere verfüttert oder auf den Kompost geworfen. Der Rest landet im Müll. Wie schade, denn Qualität und Geschmack sind gut und „krummes“ Gemüse hat doch seinen ganz eigenen Charme.

    Unser Tipp: Beurteilen Sie Gemüse und Obst nicht nur nach optischen Makeln, suchen Sie beim Einkaufen gezielt nach sogenanntem „krummem Gemüse“ und geben Sie ihm eine Chance!

  2. Die Vorzüge der Eigenherstellung.

    Selbst eingemachte Lebensmittel, wie es sie früher nur bei Oma gab, sind gerade wieder sehr in Mode. Und das aus gutem Grund: Sie bleiben länger haltbar, schmecken lecker und sind tolle Geschenke. Vor allem aber wissen wir, was drin steckt, und können so Reste verwerten und Lebensmittel vor der Mülltonne retten.

    Unser Tipp: Kochen Sie schrumpelige Äpfel zu Apfelkompott ein und Beeren zu Marmelade!

  3. Foodsharing.

    Foodsharing funktioniert ähnlich wie ein öffentlicher Bücherschrank. Man meldet sich beim Foodsharing an und bringt überschüssige Lebensmittel und Speisen zu einem Standort, auch Fairteiler genannt. Dort können andere Menschen Lebensmittel entnehmen und selbst welche hinzufügen. Das Motto ist „Nehmen und Geben“ und verhindert, dass Lebensmittel, die man selbst nicht verzehren kann, verderben und entsorgt werden.

    Unser Tipp: Informieren Sie sich über den nächsten Fairteiler in Ihrer Umgebung und teilen Sie Ihre überschüssigen Lebensmittel!

  4. Mit zu viel Obst einen Kuchen backen.

    Zu viel Obst und Gemüse im Haus? Backen Sie daraus doch einfach einen leckeren Kuchen. Kuchen macht glücklich und man selbst freut sich besonders, wenn es allen schmeckt!

    Unser Tipp: Denken Sie auch an eher untypische Zutaten wie Zucchini und Karotte. Aus ihnen lässt sich auch ein leckerer Kuchen zaubern – Sie werden überrascht sein, ebenso wie Ihre Gäste!

  5. Die richtige Aufbewahrung.

    Die richtige Lagerung von Lebensmitteln ist wichtig, um sie lange genießen zu können. Der Kühlschrank ist nur für eine kurzfristige Lagerung frischer, leicht verderblicher Lebensmittel geeignet. Nicht jede Obst- und Gemüsesorte sollte hier aufbewahrt werden. Exotische Früchte und andere Lebensmittel aus warmen Ländern beispielsweise ertragen Kälte nicht so gut wie heimische Früchte.

    Unser Tipp: Lagern Sie exotische Obst- und Gemüsesorten bei Raumtemperatur und heimische Lebensmittel wie Kohl, Salat oder Heidelbeeren im Kühlschrank.

  6. Die Verwendung von Plastik minimieren.

    Ein Leben ohne Plastik ist heutzutage kaum vorstellbar. Doch die Herstellung von Kunststoff ist extrem umweltschädlich und lässt Unmengen von Verpackungsmüll entstehen. Stündlich landen alleine 320.000 Kaffee-Einweg-Becher im Müll.

    Unser Tipp: Bei vielen Cafés kann man mittlerweile seinen eigenen Thermobecher mitbringen und vom Barista auffüllen lassen!

Lebensmittelverschwendung beim Einkaufen vermeiden.

  1. Saisonales Einkaufen.

    Um das ganze Jahr über Erdbeeren kaufen zu können, müssen diese aus wärmeren Ländern importiert werden. Durch die lange Reise halten die schnell verderblichen Früchte kaum länger als ein paar Tage. Um die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren und die Umwelt zu schonen, lohnt es sich, saisonales Obst und Gemüse einzukaufen.

    Unser Tipp: Kaufen Sie bestimmte Obst- und Gemüsesorten hauptsächlich in ihrer jeweiligen Saison. Erdbeeren werden zum Beispiel nur von Mai bis Juli geerntet und schmecken zu dieser Jahreszeit am besten.

  2. Die „Waste Factory“.

    Der holländische Unternehmer Bob Hutten geht die Verschwendung von Lebensmitteln auf seine Weise an: Mit seiner „Waste Factory“ sammelt er überschüssige Bestände, beispielsweise von Obst und Gemüse, um diese gezielt zu Suppen und Soßen weiterzuverarbeiten und zu verkaufen, anstatt sie zu entsorgen. Ein tolles Projekt, das die Rabobank im Sinne ihres Mottos „Banking for Food“ gerne unterstützt.

    Unser Tipp: Um Lebensmittel auch bei Ihnen zu Hause vor der Tonne zu bewahren, verarbeiten Sie sie rasch weiter und machen sie so länger haltbar. Aus alten Äpfeln lässt sich zum Beispiel Apfelmus kochen, Tomaten und Paprikas kann man wunderbar für Soßen verwenden.

  3. Regionales Einkaufen.

    Produkte aus regionalem Anbau sind länger haltbar als Lebensmittel, die einen langen Transport hinter sich haben. Außerdem wird die Umwelt geschont, wenn das Essen nur über kurze Strecken transportiert wird, und auch die Herstellerwege können leichter nachverfolgt werden. Man kennt unter Umständen sogar den Landwirt und unterstützt ihn durch den Kauf seiner Produkte.

    Unser Tipp: Achten Sie beim Einkaufen auf die Herkunftsländer Ihrer Lebensmittel und erkundigen Sie sich in Ihrem Supermarkt nach regionalen Produkten!

  4. Fair gehandelt.

    Um die große Nachfrage nach günstigen Lebensmitteln zu decken, wird in armen Ländern häufig auf Kosten der Landwirte gespart. Diese arbeiten lange und hart, um die Produkte anzubauen, verdienen aber oft nur wenig daran. Um diese Missstände zu bekämpfen, können Sie bei Ihrem Wocheneinkauf etwas tun.

    Unser Tipp: Achten Sie beim Einkaufen auf Siegel und Zertifizierungen, um sicherzugehen, dass die Produkte fair gehandelt sind.

  5. Mindesthaltbarkeitsdatum.

    Viele noch genießbare Lebensmittel werden weggeworfen, nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde. Dabei markiert das Datum nicht den Tag, an dem der Inhalt reif für den Müll ist, sondern zeigt nur an, bis wann Lebensmittel ungeöffnet und bei richtiger Lagerung haltbar sind, mit Betonung auf „mindestens“.

    Unser Tipp: Überprüfen Sie abgelaufene Lebensmittel, bevor Sie diese entsorgen. Ob ein Lebensmittel noch genießbar ist, ist ganz einfach herauszufinden: Verlassen Sie sich auf Ihre Sinne! Gehen Sie zunächst nach Aussehen und nach Geruch. Kosten Sie im Zweifel als letzten Haltbarkeitstest das Produkt, um ganz sicherzugehen.

  6. Effizientes Einkaufen.

    Einen Großteil der Lebensmittelverschwendung verursachen wir Endverbraucher. Wenn wir Einkäufe hungrig und ohne vorherige Planung tätigen, kaufen wir oft mehr ein, als wir benötigen und verwenden können.

    Unser Tipp: Überlegen Sie sich, was Sie diese Woche oder die nächsten Tage kochen und essen möchten. Überprüfen Sie Ihren Vorratsschrank und schreiben Sie eine Einkaufsliste, bevor Sie einkaufen gehen.

  7. Supermärkte retten Lebensmittel.

    Jeden Tag werden Lebensmittel verschwendet, weil sie den Ansprüchen des Handels nicht genügen. Um das zu verhindern, gibt es mittlerweile spezielle Supermärkte, die sich um diese Waren kümmern und zu einem günstigeren Preis verkaufen. Dadurch landen die Lebensmittel doch noch auf dem Teller statt in der Abfalltonne.

    Unser Tipp: Informieren Sie sich über den nächsten Lebensmittelretter-Supermarkt in Ihrer Umgebung und unterstützen Sie dieses Konzept. Sie schonen dadurch Ihren Geldbeutel und retten Lebensmittel vor der Tonne.

Eigene Lebensmittel anbauen und verwenden.

  1. Gemüse aus Resten züchten.

    Wer sein eigenes Gemüse anpflanzen möchte, muss dafür kein Saatgut kaufen. Alles, was Sie brauchen, sind die Reste bestimmter Gemüsesorten. Diese brauchen dann nur etwas Pflege und Geduld - schon sparen Sie Geld und verfügen stets über frisches Gemüse.

    Unser Tipp: Sie können beispielsweise aus den Resten von Frühlingszwiebeln neue Pflanzen züchten: Schneiden Sie die unteren zwei bis drei Zentimeter mit der Wurzel der Frühlingszwiebel ab und legen diese in ein Glas mit Wasser. Wechseln Sie alle paar Tage das Wasser aus. Das Grün der Zwiebel wächst schon nach einer Woche wieder nach.

  2. Gartengeräte für die Gartenpflege.

    Eine Möglichkeit, Geld zu sparen und direkt über frische Lebensmittel zu verfügen, ist der eigene Anbau. Damit es mit der eigenen Ernte klappt, benötigen Sie geeignete Hilfsmittel.

    Unser Tipp: Auch auf kleinem Raum und ohne Garten ist eigener Anbau möglich. Informieren Sie sich, welches Obst und welche Gemüsesorten beispielsweise auf der Fensterbank oder dem Balkon gezüchtet werden können, und probieren Sie es aus.

  3. Wildkräuter.

    Wussten Sie schon, dass man sich aus vielen Wildkräutern und Pflanzen einen Tee aufgießen kann? Das ist lecker und gesund. So können Sie Pflanzen in Ihren Speiseplan integrieren, an die Sie vielleicht bisher nicht gedacht haben.

    Unser Tipp: Thymian kann nicht nur zum Würzen von herzhaften Gerichten verwendet werden, sondern eignet sich auch hervorragend als Teeaufguss. Er wirkt desinfizierend und krampflösend. Dies hilft vor allem bei Husten und Halsschmerzen.

  4. Salat.

    Salate sind schmackhaft, erfrischend und leicht anzubauen. Gerade hier in Deutschland ist die Vielfalt mit 12 verschiedenen Sorten sehr groß.

    Unser Tipp: Um Ihren Salat möglichst reich an Vitaminen und Mineralstoffen verzehren zu können, waschen Sie Ihren Salatkopf sehr sorgfältig unter fließendem kaltem Wasser. Achten Sie darauf, ihn nicht zu lange zu waschen, und trocknen Sie den Salat anschließend, damit die Blätter das Dressing besser aufnehmen können.

  5. Die richtige Aufbewahrung.

    Zu viel Obst und Gemüse im Haus? Backen Sie daraus doch einfach einen leckeren Kuchen. Kuchen macht glücklich und man selbst freut sich besonders, wenn es allen schmeckt!

    Unser Tipp: Denken Sie auch an eher untypische Zutaten wie Zucchini und Karotte. Aus ihnen lässt sich auch ein leckerer Kuchen zaubern – Sie werden überrascht sein, ebenso wie Ihre Gäste!

  6. Natürliche Schädlingsbekämpfung.

    Sie geben sich große Mühe, Ihr eigenes Gemüse und Obst anzubauen, und dann machen Ihnen Schnecken, Ameisen, Blattläuse oder Wühlmäuse einen Strich durch die Rechnung? Mit pflanzlichen Helfern, die man im Beet gezielt setzt, können Sie das vermeiden. So hilft zum Beispiel Knoblauch gegen Wühlmäuse, die den Geruch verabscheuen.

    Unser Tipp: Pflanzen Sie Farne, Gräser und pelzige Blattpflanzen wie Fetthenne, Maiglöckchen und Nelken an die Ränder Ihres Gartenbeets, um es vor Schnecken zu schützen.

  7. Gemüse in voller Blüte.

    Die Vielfalt von Obst und Gemüse können Sie im Supermarkt und in der Küche sehen. Aber wussten Sie, dass viele Gemüsesorten sehr schöne Blüten tragen, bevor sie erntereif sind?

    Unser Tipp: Die Vielfalt von Obst und Gemüse können Sie im Supermarkt und in der Küche sehen. Aber wussten Sie, dass viele Gemüsesorten sehr schöne Blüten tragen, bevor sie erntereif sind?

  8. Kartoffelernte.

    Jeder Deutsche isst etwa 60 kg Kartoffeln im Jahr – gekocht, gebraten, gestampft oder frittiert. 35 % der Kartoffelernte landen jedoch im Müll und auch im Haushalt entsteht unnötiger Abfall.

    Unser Tipp: Nicht alle Kartoffelsorten müssen geschält werden. Hat die Kartoffel eine glatte Schale, wie sie oft bei „Drillingen“ vorkommt, können Sie die Kartoffeln ungeschält kochen. Wussten Sie übrigens, dass man aus Kartoffelschalen noch Chips herstellen oder diese zum Reinigen von Küchenoberflächen nutzen kann?

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