Hamsterkäufe und leere Regale in der Coronakrise

Lebensmittelverschwendung in Zeiten der Coronakrise

forsa-Umfrage vom 16. bis 28. April 2020 (1.227 Befragte)

Wie viel Essen aufgrund von Hamsterkäufen tatsächlich im Müll gelandet ist

Wir alle haben es in den letzten Monaten erlebt: Zu Beginn der Coronakrise leerten sich in so manchen Supermärkten die Regale mit Brot, Nudeln und Reis, mit Obst und Gemüse – und auch Toilettenpapier wurde Mangelware.

Aber wie stark haben die Deutschen tatsächlich gehamstert und hatte unser verändertes Kaufverhalten Einfluss auf die Verschwendung von Lebensmitteln? Als Teil der Rabobank, die ihren Fokus im Agar- und Lebensmittelbereich hat, setzen wir schon immer Zeichen in puncto Lebensmittelsicherheit und engagieren uns im Sinne unseres Leitgedankens „Banking for Food“ gegen die Verschwendung wertvoller Nahrungsmittel. Deshalb wollten wir es ganz genau wissen und haben mithilfe des renommierten Marktforschungsinstituts forsa im April bei rund 1.227 Personen in Deutschland genauer nachgefragt. Erfahren Sie dazu spannende Details!

Hamsterkäufe in Deutschland

Wie viele Bundesbürger*innen tätigten wirklich Hamsterkäufe?

Wie viele Bundesbürger*innen tätigten wirklich Hamsterkäufe?

Laut forsa-Umfrage neigte jeder vierte Deutsche im März/April 2020 zu mehr Einkäufen und Lebensmittelvorräten als üblich. Die Mehrheit der Befragten reagierte jedoch mit Ruhe und Gelassenheit und kaufte ähnlich viele Nahrungsmittel wie vor der Coronakrise.

Aus dem Kühlschrank in die Tonne?

24 % der Deutschen haben seit dem Ausbruch der Pandemie größere Mengen Lebensmittel eingekauft.

6 % von ihnen geben zu, zumindest einen Teil der Lebensmittel vor dem Verzehr wegwerfen zu müssen, da sie durch die lange Lagerung verderben.

Aus dem Kühlschrank in die Tonne?

Lebensmittelverschwendung in Zeiten der Coronakrise

44 % der Bundesbürger*innen befürchten, dass die Lebensmittelverschwendung in Deutschland während der Coronakrise zunimmt.
Männer befürchten doppelt so oft wie Frauen, einen Teil der in der Coronazeit angelegten Vorräte wegwerfen zu müssen.
Wie häufig werfen Deutsche in der Coronazeit noch genießbare Lebensmittel weg?

Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung

Nur 1 % der Befragten würden während der Coronakrise übrig gebliebene Lebensmittel an Bedürftige spenden.

Lebensmittelretter vor!

Nur wenige Befragte gaben an, überschüssige Lebensmittel aus ihrem Haushalt zu spenden. Dies mag auch daran liegen, dass viele die Möglichkeiten für Lebensmittelspenden einfach noch nicht kennen. Informieren Sie sich! Sicher gibt es auch in Ihrer Nähe einen sogenannten „Fair-Teiler“ oder Organisationen, die sich über Ihre Lebensmittelspende freuen.

So lässt sich Lebensmittelverschwendung vermeiden

18 Millionen Tonnen wertvoller Lebensmittel landen hierzulande jährlich im Müll. Unser Tipp: Ein bisschen mehr Umsicht und Bewusstsein schon beim Einkaufen und beim Verarbeiten helfen, mit gutem Beispiel voranzugehen. Machen Sie mit!

Beispiele wie sich Lebensmittelverschwendung vermeiden lässt

Über die RaboDirect Sparstudie

Die repräsentative RaboDirect Sparstudie wird seit fünf Jahren in Kooperation mit dem Forschungsinstitut forsa erhoben. Sie beleuchtet emotionale und gesellschaftliche Faktoren, die das Sparverhalten der Deutschen beeinflussen. Dabei steht nicht nur der Umgang mit Geld im Vordergrund:

Als Teil der genossenschaftlichen Rabobank, die ihren Fokus im Lebensmittel- und Agrarbereich hat, engagiert sich RaboDirect gegen Lebensmittelverschwendung und sensibilisiert für den nachhaltigen Umgang mit der wertvollen Ressource.

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