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Waste Factory

Verantwortung statt Verschwendung.

Die Rabobank unterstützt die Lebensmittel-Initiative „Waste Factory“.

Unvorstellbar, aber wahr: Von den rund 54,5 Millionen Tonnen Lebensmitteln, die wir Deutschen jährlich verbrauchen, wird fast ein Drittel weggeworfen - in der Gastronomie, in Geschäften oder im heimischen Haushalt. Weltweit sind es jedes Jahr erschreckende 1,3 Milliarden Tonnen. Hier ist gerade angesichts einer stetig wachsenden Weltbevölkerung nachhaltiges Umdenken gefragt. Die Rabobank finanziert im Sinne ihres Mottos „Banking for Food" das Projekt „Waste Factory" des holländischen Unternehmers Bob Hutten, das eine zukunftsweisende Lösung für den verantwortungsvollen Umgang mit Nahrungsmitteln aufzeigt. Eines der vielen Projekte, die unter anderem mit Kundengeldern finanziert werden und über die wir - wie in unserer aktuellen Kampagne angekündigt - regelmäßig berichten möchten.

„Waste Factory" - für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.

Der holländische Caterer Bob Hutten startete im Januar 2016 die Initiative „Waste Factory". Sein in Veghel ansässiges Familienunternehmen hatte eine so clevere wie ressourcenschonende Idee: Überschüssige Bestände an wertvollem Fleisch, Obst oder Gemüse werden gesammelt und gezielt zu Suppen oder Saucen weiterverarbeitet, anstatt sie in den Müll zu werfen. Bereits 14 Supermärkte in Rotterdam und Umgebung verkaufen diese Produkte erfolgreich. Und das Sortiment wird stetig vergrößert. 

Als langjähriger Finanzpartner von Bob Hutten unterstützt die Rabobank das Projekt „Waste Factory" mit einem Anschub-Darlehen, das sie dank Einbindung der Europäischen Investitionsbank zinsgünstig zur Verfügung stellen konnte. Und auch unsere Kunden leisten dabei einen wichtigen Beitrag, denn ein Teil ihrer Einlagen fließt in den Finanzierungspool der Rabobank, mit dem solch engagierte Projekte umgesetzt werden. 

Zudem profitiert die Initiative von unserem weltweiten Netzwerk. Persönliche Kontakte zu ähnlichen Organisationen sichern einen umfassenden Wissensaustausch und bereiten die Basis für innovative Konzepte gegen die weltweite Verschwendung und für eine faire Verteilung von Nahrungsmitteln. 

Verarbeitung von Tomaten in der Waste Factory

Investition aus Überzeugung.

Von jeher investiert die Rabobank in den Bereich der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Die Kooperation mit der „Waste Factory" steht ganz in dieser Tradition und liegt uns besonders am Herzen. Denn jedes Pfund an Nahrungsmitteln, das vor der Entsorgung bewahrt wird, kann nicht nur die weltweite Ernährung und die CO2-Bilanz verbessern. Es kann auch zukünftige Investitionen sichern und damit helfen, den Gewinn dieser Bankkunden zu steigern.


Bild: Stefan Teepker

Innovative Lösungen brauchen Weitsicht.

Nachhaltigkeit hat viele Gesichter – ebenso wie die Definition einer zeitgemäßen und gleichsam verantwortungsvollen Landwirtschaft. Als Bank mit Fokus im Agrar- und Lebensmittelbereich machen auch wir diese Erfahrung, wenn es darum geht, Projekte für eine gesicherte, zukünftige Versorgung zu unterstützen. Denn oft kollidieren zukunftsweisende Lösungsansätze mit Vorurteilen und Klischees. Aurelia Moniak, Mitarbeiterin beim „Forum Moderne Landwirtschaft“, absolvierte deshalb ein Praktikum im Hühnerstall eines landwirtschaftlichen Großbetriebs, um ihre eigenen Vorstellungen in Sachen Intensivtierhaltung zu hinterfragen.

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Classic Foods Limited

Milch aus sicherer (Einnahme-)Quelle.

Seien wir ehrlich: Beim alltäglichen Gang durch den Supermarkt empfinden wir das üppige Ange-bot als ganz selbstverständlich. Da wird schnell mal vergessen, dass in vielen Ländern die Versorgung alles andere als sicher ist. Laut den Vereinten Nationen haben rund 800 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu ausreichend Lebensmitteln – eine echte globale Herausforderung, der sich die Rabobank stellt. Zum Beispiel in Kenia.

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ACPCU Kooperative

Weit mehr als eine Spende in die „Kaffeekasse“.

Was darf’s sein? Ob Kaffee, Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato – Kaffee ist unbestritten bei uns Deutschen der Muntermacher Nummer Eins. Leider profitieren aber viele Kleinbauern in den Anbauländern nicht von diesem Milliardengeschäft. Die Rabobank bietet deshalb Kreditpro-gramme speziell für regionale Kleinbauernkooperativen. 

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