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Kafffeebäuerin in Kenia

Projekt in Ostafrika bietet neue Perspektiven für Kleinbauern.

Die Rabobank greift einer Kaffeekooperative in Kenia unter die Arme.

Kenia kann im Vergleich zu manch anderen Regionen Afrikas ein durchaus positives Wirtschaftswachstum aufweisen. Doch der Alltag hinter offiziellen Statistiken sieht anders aus: 43 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Besonders hart trifft es Kaffeebauern. Um deren wirtschaftlich sehr schwierige Situation schrittweise zu verbessern, unterstützt die Rabobank die Kooperative „Ritho".

Ein Leben am Existenzminimum.

Aufgrund veralteter Produktionsmethoden und fehlender finanzieller Mittel bleibt vielen Kaffeebauern in Kenia oft nur wenig Geld zum Leben - geschweige denn für dringend nötige Investitionen in ihre Betriebe. Dazu kommt der stetig steigende Preisdruck auf den Weltmärkten, der den Erzeugern immer weniger Verhandlungsspielraum einräumt.

Die Unterstützung der Rabobank - heute in morgen investieren.

Um die wirtschaftliche Situation von kenianischen Kleinbauern zu verbessern, hat die Rabobank der Ritho Farmers Co-operative Society, kurz „Ritho", mit einem Darlehen in Höhe von 95.000 Euro unter die Arme gegriffen. Denn als Bank mit genossenschaftlichen Wurzeln wissen wir: In einer starken Gemeinschaft lassen sich Ziele schneller und einfacher erreichen.

Eigeninitiative fördern - Wertschöpfung erhöhen.

Dank des Darlehens der Rabobank kann „Ritho" ihren Kaffeebauern einen Vorschuss und somit mehr finanzielle Flexibilität und Unabhängigkeit geben. Die Kleinbauern sind dadurch in der Lage, z. B. Setzlinge und Düngemittel zu kaufen und Qualität sowie Erträge ihrer Kaffeepflanzen nachhaltig zu verbessern. Zudem können sie den Dumpingpreisen internationaler Zwischenhändler besser die Stirn bieten und sind nicht länger auf deren hochverzinste Kredite angewiesen.

Genossenschaft bietet Wege aus der Armut.

4.500 Kaffeebauern sind inzwischen Mitglieder der Kooperative „Ritho". Gemeinsam haben sie die Chance, ihre Situation Schritt für Schritt zu verbessern: Sie erzielen höhere Preise für ihre Ernten, können Mittel für notwendige Investitionen aufbringen und damit ihre Position auf dem Weltmarkt stärken bzw. in Zukunft ausbauen.

Kaffeebohnen

Bild: Stefan Teepker

Innovative Lösungen brauchen Weitsicht.

Nachhaltigkeit hat viele Gesichter – ebenso wie die Definition einer zeitgemäßen und gleichsam verantwortungsvollen Landwirtschaft. Als Bank mit Fokus im Agrar- und Lebensmittelbereich machen auch wir diese Erfahrung, wenn es darum geht, Projekte für eine gesicherte, zukünftige Versorgung zu unterstützen. Denn oft kollidieren zukunftsweisende Lösungsansätze mit Vorurteilen und Klischees. Aurelia Moniak, Mitarbeiterin beim „Forum Moderne Landwirtschaft“, absolvierte deshalb ein Praktikum im Hühnerstall eines landwirtschaftlichen Großbetriebs, um ihre eigenen Vorstellungen in Sachen Intensivtierhaltung zu hinterfragen.

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Classic Foods Limited

Milch aus sicherer (Einnahme-)Quelle.

Seien wir ehrlich: Beim alltäglichen Gang durch den Supermarkt empfinden wir das üppige Ange-bot als ganz selbstverständlich. Da wird schnell mal vergessen, dass in vielen Ländern die Versorgung alles andere als sicher ist. Laut den Vereinten Nationen haben rund 800 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu ausreichend Lebensmitteln – eine echte globale Herausforderung, der sich die Rabobank stellt. Zum Beispiel in Kenia.

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ACPCU Kooperative

Weit mehr als eine Spende in die „Kaffeekasse“.

Was darf’s sein? Ob Kaffee, Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato – Kaffee ist unbestritten bei uns Deutschen der Muntermacher Nummer Eins. Leider profitieren aber viele Kleinbauern in den Anbauländern nicht von diesem Milliardengeschäft. Die Rabobank bietet deshalb Kreditpro-gramme speziell für regionale Kleinbauernkooperativen. 

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