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Grüne Woche Berlin

Was kann eine Bank gegen die Verschwendung von Lebensmitteln tun?

Rabobank Vorstand Berry Marttin über Strategien und das neue Programm „Kickstart Food“.

Als Bank mit Wurzeln im Agrar- und Lebensmittelsektor fühlt sich die Rabobank einer Frage ganz besonders verpflichtet: Wie können wir gegen die Verschwendung wertvoller Lebensmittel vorgehen, effiziente Wertschöpfungsketten schaffen und so die zukünftige Versorgung der Weltbevölkerung sichern? Im Rahmen der neuen Initiative „Kickstart Food“ stellen wir in Kooperation mit den Vereinten Nationen (UNO) dafür einen Kreditrahmen über eine Milliarde Dollar bereit.

Berry Marttin

Eine Milliarde Dollar für „Kickstart Food“.

Auf der „Internationalen Grünen Woche“ in Berlin im Januar 2018 stellte Rabobank Vorstand Berry Marttin das neue Programm „Kickstart Food“ vor. Im Zuge dieser auf drei Jahre angelegten Initiative kooperiert die Rabobank mit der UNO – Kreditrahmen: eine Milliarde Dollar! Erklärtes Ziel ist eine Steigerung der weltweiten Lebensmittelproduktion sowie eine gleichzeitige Verringerung der Entsorgung von Nahrungsmitteln. Kurz: eine Sicherstellung der Versorgung der stetig wachsenden Weltbevölkerung.

2050 gilt es, weltweit neun Milliarden Menschen zu ernähren – zwei Milliarden mehr als heute.

Berry Marttin

„Wir wollen dazu beitragen, die Lebensmittelproduktion um mindestens 60 Prozent zu steigern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu halbieren. Wenn die Wertschöpfungsketten nicht effizient sind, ist dies nicht nachhaltig. Noch viel schlimmer: Hunger kann die Folge sein.“

Als Bank aktiv gegen Lebensmittelverschwendung eintreten.

Unter dem Leitgedanken „Banking for Food“ unterstützt die Rabobank viele internationale Projekte, die Erzeugern faire Löhne und gute, produktive Arbeitsbedingungen gewährleisten, sowie Initiativen, die sich gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln einsetzen – u. a. die niederländische Initiative „Waste Factory“.

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie soll Innovationen zur Praxisreife bringen.

Berry Marttin

„Die Maßnahmen sind ebenso wichtig für die Gesellschaft, wie sie Nutzen für unsere Kunden stiften. Die Langfristigkeit von „Banking for Food“ sorgt für ein gutes Rendite-Risiko-Verhältnis von Investments.“„Die Maßnahmen sind ebenso wichtig für die Gesellschaft, wie sie Nutzen für unsere Kunden stiften. Die Langfristigkeit von „Banking for Food“ sorgt für ein gutes Rendite-Risiko-Verhältnis von Investments.“

Schließlich landen allein durchschnittlich in jedem Privathaushalt Deutschlands jährlich Lebensmittel im Wert von ca. 5.000 bis 6.000 Euro in der Abfalltonne.

Stellen Sie sich vor, diese Familien würden den Wertverlust halbieren und den Betrag regelmäßig auf ein Sparkonto einzahlen.

Berry Marttin

Jeder kann Verantwortung übernehmen.

Als Bank mit genossenschaftlichen Wurzeln sowie einem klaren Fokus auf Finanzierungen im Agrar- und Lebensmittelsektor sieht sich die Rabobank umso mehr in der Pflicht. Mit „Banking for Food“ sowie dem aktuellen Drei-Jahres-Programm „Kickstart Food“ engagieren wir uns gegen die zunehmende Verschwendung wertvoller Ressourcen und treten gleichzeitig ein für eine auch in Zukunft gesicherte Versorgung der stetig wachsenden Weltbevölkerung. So wissen auch unsere Kunden, dass sie ihr Geld in diesem Sinne nachhaltig anlegen.


School Lunch

Junge Le­bens­mit­tel­ret­ter gesucht!

Zeichen setzen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln – das ist die Idee hinter dem Bildungsprojekt „School Lunch“, bei dem RaboDirect gemeinsam mit dem Verein RESTLOS GLÜCKLICH Grundschulen nachhaltige Koch-Workshops ermöglicht. Seit dem Start des Projekts in 2018 werden jedes Schuljahr neue Kurse ausgeschrieben, dieses Jahr erstmalig auch im Rahmen eines Kreativwettbewerbs.

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