Mann mit Kühen

Ein Plus an Nachhaltigkeit

Rabobank und Welternährungsorganisation starten Partnerschaft

Wir alle erleben beim täglichen Gang in den Supermarkt reich gefüllte Regale. Gleichzeitig leiden aber weltweit etwa 690 Millionen Menschen unter Hunger. Besonders hart trifft es unzählige Kleinbauern in Entwicklungsländern. Sprich – ausgerechnet jene, die unsere Nahrung produzieren, können oftmals kaum von ihrer Arbeit leben. Das Partnerschaftsprogramm der Rabobank und der Food and Agriculture Organization (FAO) – auf Deutsch: Welternährungsorganisation – schafft genau hier Abhilfe.

Unsere Kooperation setzt an der Wurzel des Problems an. Denn im Grunde fehlt es vor allem an gerechter Entlohnung sowie einem schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen. Gefragt sind also Konzepte, die den Kleinbauern in den Erzeugerländern fairen Zugang zu internationalen Märkten sowie nachhaltige Produktionsbedingungen ermöglichen.

Zunehmender Preisdruck an den Weltmärkten

Der Lebensmittelmarkt ist hart umkämpft. Kleinbauern aus den Erzeugerländern haben hier alleine kaum eine Chance, da sie einem steigenden Preisdruck die Stirn bieten müssen und oft keine Lobby haben, die für faire Löhne bei der Ernte sorgt. Auch die Launen der Natur treffen sie besonders hart, da sie nicht über genug Kapital verfügen, um Ernteverluste aufgrund von Dürrephasen oder großen Niederschlägen aufzufangen.

Massive Folgen des Klimawandels

Ein weiterer negativer Einflussfaktor ist der fortschreitende Klimawandel, für den auch die Agrarwirtschaft selbst oft die Ursache ist. Denn durch Rodungen von Wäldern und andere gravierende Eingriffe in die Natur gerät das Ökosystem immer weiter aus den Fugen. Ein Teufelskreis, den wir durchbrechen möchten!

Die Rabobank unterstützt nachhaltigen Wandel

Als Bank mit Fokus im Agrar- und Lebensmittelbereich fördern wir im Sinne unseres Leitgedankens „Banking for Food“ sinnvolle Projekte bzw. Initiativen auf der ganzen Welt, die eine weltweite Nahrungsmittelsicherheit zum Ziel haben. Dafür investiert die Rabobank jährlich über 65 Milliarden Euro in Unternehmen und Initiativen aus dem Nahrungsmittel- und Agrarsektor. Finanzielle Mittel, mit denen unter anderem Kleinbauern in vielen Erzeugerländern kompetent zum weitsichtigen Umgang mit Ressourcen beraten werden.  Zudem unterstützen wir die Landwirte dabei, auf dem internationalen Markt Zugang zu fairer Entlohnung zu bekommen.  Im Rahmen unserer Kooperation mit der Welternährungsorganisation weiten wir nun unseren Einsatz zusätzlich aus. Gemeinsam unterstützen wir mit Geld und Know-how den Wandel hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Wir müssen uns auf inno­vative Wege konzen­trieren, um Nach­haltigkeits­investitionen zu belohnen, wie z. B. die Einführung einer ‚Natur­kosten­rechnung‘, einer Preis­struktur, die die Kosten und Risiken für die Um­welt bei der Nahrungs­mittel­gewinnung mit einpreist.

Berry Martiin
Vorstandsmitglied der Rabobank

Reformen in der Milchindustrie

Insbesondere bei der Milchgewinnung werden im Zuge von Viehhaltung und Transport große Mengen an Treibhausgasen erzeugt. Damit einhergehend ergibt sich ein hohes Maß an Verschwendung sowohl bei der Produktion als auch beim Konsum. Daher verfolgen die Rabobank und die Welternährungsorganisation vor allem in diesem Bereich zwei Pilotprojekte in Kenia und Indien. Überdies sind weitere Projekte in Planung, bei denen neben internationaler Vernetzung mit hochentwickelten Ländern auch eine umfassende Aufklärung bezüglich des umweltschonenden Anbaus im Blickpunkt steht.

Seit etlichen Jahren fördert die Rabobank gemäß dem Leitgedanken „Banking for Food“ zukunftsweisende Projekte im Sinne der weltweiten Lebensmittelsicherheit. Unser Partnerschaftsprogramm mit der Welternährungsorganisation (FAO) hat dabei vor allem die Kleinbauern in den Erzeugerländern im Blick: Sie werden mit finanziellen Mitteln sowie kompetenter Beratung unterstützt, um faire Löhne sowie einen schonenden Umgang mit Ressourcen zu erreichen. Gemeinsam treiben wir den nachhaltigen Wandel in der Landwirtschaft voran und bekämpfen Armut und Hunger.


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